Diskussion

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13 thoughts on “Diskussion”

  1. Fakt ist, dass diese alte Kreisstrasse dem heutigen Verkehrsaufkommen nicht mehr Stand halten kann. Zu der Zeit als sie gebaut wurde, gab es lange nicht so viele Autos. Die LKW´s und Traktoren sind auch längst nicht mehr so klein wie damals und die Ahr war auch noch nicht so bekannt. Alles hat sich vergrößert und verändert, deshalb sollte die neue Umgehung dem heutigen Stand der Dinge angepasst werden damit sich die Lage hier endlich mal entspannt. Viele Grüße aus Esch;-)

    1. Die alte Kreisstraße K 35 Dernau – Esch (ab Ausbauende) ist – trotz, oder gerade wegen ihres altehrwürdigen Charms – auch meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß und sollte an heutige Bedürfnisse angepasst werden.
      Ob dies allerdings den geplanten Neubau mit seinem großen Flächenverbrauch und den tiefgreifenden Folgen für Natur, Landschaft und damit auch Bürger rechtfertigt, ist für mich mehr als fraglich.
      Wenn aber aktuelle Zahlen und Fakten belegen sollten, dass eine Ortsumgehung Esch notwendig und sinnvoll ist, wäre es aus meiner Sicht vernünftiger und mit wesentlich weniger negativen Folgen behaftet, eine “kleine Lösung” in Form einer wiklichen Ortsumgehung Esch zu bauen.
      Diese könnte an der Stelle, wo die (bs zu dieser Stelle ebenfalls auszubauende und zu begradigende) K35 nach rechts Richtung Esch abbiegt, geradeaus über bestehende Feldwege etwa 100 bis 200 Meter westlich an Esch vorbei geführt und vor dem Ortseingang mittels eines Kreisverkers an die Schönbergstraße angebunden werden.
      Das geplante Neubaugebiet würde dadurch nicht tangiert. Anpflanzungen in Form von Sträuchern, Hecken und Bäumen könnten einen natürlichen Schallschutz bilden.
      Die Trasse wäre etwa 1100 Meter lang und vermutlich deutlich preisgünstiger als die geplante Variante. In dem Zuge sollte dann auch die Bunkerstraße – wie vor 15 Jahre versprochen – zurückgebaut und der verbotswidrige Schleichverkehr auf den angebundenen Feldwegen (insbesondere nach Marienthal und Dernau) effektiv unterbunden werden.
      Dadurch wäre Esch zwar nicht in dem Maße von Verkehrslärm entlastet, wie dies wünschenswert ist. Jedoch würde ein Großteil der negativen Folgen der bislang favorisierten Trasse vermieden. Und die Verkehrssituation im Ortskern Esch dürfte sich zudem deutlich entspannen.

  2. Die Bewohner Dernaus sind erhöhtem Verkehrsaufkommen und den genannten Folgen wie Lärm und Luftverschmutzung ausgesetzt.

    Nicht mehr und nicht weniger als jetzt. Nur das der Verkehr dann wenigstens nicht mehr durch Esch fließen (oder an schönen Tagen kriechen) würde. Dernau lebt vom Tourismus und freut sich über Besucher.

  3. Alle Einwohner der Gegend werden durch den entstehenden LKW-Verkehr, von dem wir bisher Dank des Durchfahrtverbotes in Esch verschont waren, in Bezug auf Lärm und Luftverschmutzung beeinträchtigt.

    Auch das Durchfahrtsverbotsschild für LKW`s wird öfter mal ignoriert. Es passiert öfter mal, dass LKW Richtung Alte Heck und auf der Strasse Richtung Dernau stehen und nicht weiter kommen weil es dann plötzlich zu eng ist. Busse fahren auch mit Touristen an die Ahr. In der Dernauerstrasse sind bereits an einem Haus durch LKW`s und Busse Risse entstanden….

  4. Für andere Einwohner aus Esch, nämlich diejenigen die an der Schönbergstraße ab Engpass Richtung Holzweiler wohnen, hat der deutliche Anstieg des Verkehrs auf diesem Abschnitt vor allem werktags entsprechend negative Auswirkungen.

    Hier wird es durch die Anbindung an die Umgehung oberhalb von Dernau werktags keinen Anstieg geben. Seit Jahren “fliegen” morgens die Berufspendler von der Ahr durch den ganzen Ort und abends mit teilweise atemberaubender Geschwindigkeit wieder zurück. Sie vermeiden es sogar hier unten am Dorfplatz Richtung Holzweiler zu schauen, um zu prüfen ob ein Auto kommt. Die 30 km Schilder in der Dernauerstrasse werden auch von keinem wahrgenommen…..leider

  5. Ich sag`s mal deutlich und verständlich: Allgemeinwohl geht vor Einzelwohl und wenn einzelnen Bürger aus Holzweiler sich aus der Gemeinschaft ausklinken, dann ist das für die Zusammenarbeite der beiden Orte (z. B. Feuerwehr oder Fastnachtsumzug) nicht gerade förderlich.

    1. Ebenso, wie der leider sehr verallgmeinernde und polemiserende Inhalt dieser Aussage.
      Vielmehr sollte man versuchen, alle Bürger der betroffenen Ortsteile in einen offenen, respektvollen und ergebnisoffenen Dialog ohne Polemik und Ausgrenzung zu führen, um Standpunkte und Meinungen in wertschätzender und wohlwollender Weise auszutauschen und eine für alle tragfähige Lösung zu finden.

  6. Der Wohnwert sinkt nicht durch diese Umgehungsstraße, sondern steigt. Diese Trasse wird ja nicht neu erstellt, sondern besteht ja schon. Desweiteren ist das ja auch DIE historische Trasse, die Oberesch und Niederesch früher (von 1850 verbunden hat. Bis dahin gab es nur eine fußläufige Verbindung zwischen diesen Orten und der Oberescher Weg war die “Hauptstraße”, die von Kalenborn kommend in Richtung Holzweiler ging. So gesehen, können die Initiatoren ja froh syein, dass der Verkehr der jetzt an unserer Haustür vorbei geht nicht bei ihnen landet.

    1. Meiner Meinung nach wird der Wohnwert durch die auf diesen Internetseiten beschriebenen, vielfältigen negativen Folgen der Umgehung sinken. Die Straße besteht derzeit in Form eines Landwirtschaftsweges, auf dem 2007 werktags etwa 500 Kfz/24h gezählt wurden. Auf der ausgebauten Kreisstraße werden es laut VERTEC-Prognose etwa 3300 Kfz/24h sein, die zudem mit wesentlich höheren Geschwindigkeiten fahren und natürlich entsprechenden Lärm verursachen werden. Darunter dann auch LKW-Verkehr, unter welchem wir hier bisher glücklicherweise alle nicht zu leiden haben.

    1. Also geht es gar nicht um eine Ortsumgehung Esch, sondern vielmehr um eine schnelle Anbindung von Dernau an das Gewerbegebiet und die Autobahn?

      Und woher genau wissen Sie, dass die Bürger aus Dernau “alle” diese Umgehung wollen und nutzen? Gibt es dafür verwrtbare Belege?

      Übrigens ist auch an der stark (und rechtswidrig) frequentierten Nutzung der sog. Bau- bzw. Bunkerstraße zu erkennen, dass neue Straßen immer auch neuen – und damit auch mehr – Verkehr nach sich ziehen.

  7. Leider werden die “Folgen für die Bürger” sehr einseitig und verzerrt dargestellt. Wenn von “einigen Escher Bürger” die Sprache ist, ist das schlichtweg falsch, da 80% der Einwohner Eschs an der Dernauer Straße bzw. der Schönbergstraße leben. Diese schlucken seit Jahren die Abgase. Sind Escher Bürger also nicht schützenswert?

    1. Welche Anwohner mit „einige Einwohner des Ortsteils Esch“ genau gemeint sind, ist ja im gleichen Satz genau beschrieben. Ich ändere die Formulierung aber gerne in „einen Teil der Einwohner des Ortsteils Esch“ ab. Mit 80% haben Sie sich allerdings verschätzt, es sind tatsächlich etwa 40% – immernoch viele.
      Zu Verringerungen des Verkehrsaufkommens und damit auch der Abgase machen wir deshalb ja Vorschläge. Diese Maßnahmen hätten aber im Gegensatz zum Bau einer Umgehung keine negativen Auswirkungen für andere Bürger und greifen nicht in die Natur ein.

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